Antonia Rados zählt zu den bekanntesten Kriegs- und Krisenreporterinnen im deutschsprachigen Fernsehen. Über vier Jahrzehnte berichtete die promovierte Politologin aus Konfliktregionen weltweit – von Nordafrika über den Nahen Osten bis Osteuropa. Besonders ihre Berichterstattungen zum Irakkrieg 2003 und zu den Demokratisierungsbewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten 2011, die oft unter lebensgefährlichen Bedingungen live übertragen wurden, brachten ihr internationale Anerkennung. Ihre journalistische Laufbahn begann sie 1979 beim ORF, später berichtete sie für die ARD und ab 1993 für RTL, wo sie Auslands-Chefkorrespondentin und schließlich Chefreporterin Ausland für die Sender der Mediengruppe RTL wurde. Für ihre Arbeit wurde Antonia Rados vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis. 2014 erhielt sie die „Goldene Medienlöwin“ für ihr Lebenswerk. Es folgten unter anderem der RobertGeisendörfer-Preis und der Hans-Oelschläger-Preis, der ihre herausragende Arbeit als Auslandskorrespondentin würdigt.
